Tragetuch - praktisch und lebensrettend

Am liebsten würde ich eine Lobeshymne auf das Tragetusch schreiben. Es tat dem Winzling und mir von Anfang an sehr gut. Es half ihm häufig, in den Schlaf zu kommen und mir, mobiler zu werden.

 

Während meiner Schwangerschaft überlegte ich lange hin und her: Tragetuch oder Babytrage, soll ich das Tuch überhaupt schon vor der Geburt anschaffen oder erst auf den Winzling warten. Voller Überzeugung kann ich jetzt sagen: Ich habe alles richtig gemacht (und diesen Satz sag ich wirklich nicht oft).

 

Ich habe mich für ein Tragetuch von Kokadi entschieden und konnte es bereits kurze Zeit nach der Geburt nutzen, schätzen und lieben. Die Kokadi Tücher sind nachhaltig produziert und ich finde sie optisch einfach wunderschön. Der Winzling entwickelte sich nach dem Verlassen des Krankenhauses schnell zu einem Dauerschreier (ich möchte nicht von Schreikind sprechen, da es laut Definition nicht passt, aber es ging in die Richtung). Er hatte einfach große Schwierigkeiten, sich an die Welt außerhalb Mamas Bauchs zu gewöhnen. Meine Nerven lagen in dieser Zeit mehr als blank und wenn mein Mann nachmittags von der Arbeit heim kam, traf er den Winzling und mich häufig fix und fertig an.

Nur im Tragetuch schaffte ich es, dass der Winzling tagsüber ruhig wurde und auch über längere Zeiträume schlief.  So waren mit Hilfe des Tuchs Hausarbeiten und kleine Spaziergänge möglich und ich so einfach wieder ein wenig Ich. Der Vorteil des Tuchs gegenüber einer Babytrage lag für mich darin, dass ich den Kleinen schon von Beginn an darin tragen konnte, da der Kopf mit Hilfe des Tuches gut gestützt ist. Bei der Tragetechnik habe ich mich für die Wickelkreuztechnik entschieden, eine passende Anleitung hierfür ist auch auf der Seite von Kokadi zu finden. Wenn der Winzling ein wenig aus dem Tuch herausschauen möchte, rolle ich eine Mullwindel ein und wickel sie - wie eine Wurst - oben in das Tuch, so ist sein Köpfchen optimal gestützt.

 

Mittlerweile brauche ich das Tragetuch nicht mehr für Zuhause, da der Winzling in seinem eigenen Bett oder dem Stubenwagen inzwischen meist in den Schlaf findet. Außerhalb der Wohnung bin ich allerdings selten ohne Tuch unterwegs (selbst wenn es nur unter dem Kinderwagen liegt), da sich der Winzling ganz nah bei Mama immer noch am wohlsten fühlt und ich es nutze, wenn er mal wieder gar nicht in den Schlaf findet. Die Nähe tut uns beiden einfach sehr gut und für Spaziergänge auf unebenen Untergründen wie im Urlaub am Strand ist das Tragetuch einfach unschlagbar.

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Kommentare: 2
  • #1

    Susie Tenaglia (Sonntag, 05 Februar 2017 09:07)


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  • #2

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