Vier gemeinsame Monate

Wie unglaublich schnell doch die Zeit vergeht – ich weiß nicht woran es liegt, aber seit der Winzling auf der Welt ist, sind die Tage einfach kürzer geworden und die Wochen vergehen wie im Flug und das obwohl – oder gerade weil – wir gar nicht so viel unternehmen.

Eben hatten wir noch ein hilfloses kleines Wesen von 3590g auf dem Arm und schwupps hat der Kleine sein Gewicht mehr als verdoppelt und gefühlt hat er schon so viel gelernt, dass wir uns Sorgen machen, dass er bald ausziehen will.

 

Auch wenn die Zeit so schnell vergangen ist, so ist rückblickend einfach unglaublich viel passiert. Da der Winzling zu Beginn seines Daseins viel geschrien hat, sind die Monate mit ihm für mich immer besser geworden. Zwar hat es nicht, wie viele vorher behaupteten, von einem Tag auf den anderen mit dem Schreien aufgehört, dennoch ist der Kleine und somit auch wir seit seinem vierten Lebensmonat viel zufriedener geworden . Die vielen Eindrücke, die der Kleine über den Tag bekommt, muss er oft noch mit Schreien vor dem Einschlafen verarbeiten. Da wir diese Angewohnheit inzwischen kennen, fällt es uns jetzt aber leichter, damit umzugehen (meistens zumindest). Mittlerweile haben wir auch einige Rituale in unserem Tagesablauf integriert. Die Still- und Schlafzeiten sind relativ routiniert und wir verstehen den kleinen Mann einfach viel besser. So will ich rückblickend nicht wissen, wie oft wir den armen Winzling umhergetragen haben oder ihn mit Dingen wie Singen oder Spielen aufheitern wollten, während er einfach nur schlafen wollte.

 Unsere Highlights

 

Im vierten Lebensmonat des Winzlings haben wir schon viel unternommen. Die Babymassage ging leider zu Ende, dafür besuchen wir jetzt einen Pekip Kurs, bei dem sich der Kleine altersgerecht bewegen und austoben kann und die Mama viele andere Mamis zum Austauschen kennenlernt. Endlich gelingt es uns auch, mit dem Kinderwagen rauszugehen (sogar in Geschäfte). Das absolute Highlight in diesem Monat war für mich allerdings die Anschaffung eines Fahrrad Anhängers mit Baby Hängematte. In dieser liegt der Winzling unglaublich gern, schaut sich die Welt an (ich weiß dass so evtl. zu viele Eindrücke auf den Kleinen einprasseln, aber es tut uns einfach gut) und der Kleine schafft es sogar, im Anhänger allein in den Schlaf zu finden.

 

 

Das kann der Winzling jetzt

 

Der Winzling beobachtet die Welt um sich herum jetzt mit großen Augen und entdeckt täglich Neues. Er greift schon ganz gezielt nach Dingen und schafft es schon, einfache Sachen, wie seinen Oball, sein Schnuffeltuch oder eine kleine Packung Taschentücher festzuhalten. Fast alles, was der Winzling greifen kann, steckt er sich sofort in den Mund und erkundet so, was er ergattert hat. Der kleine Mann spielt gern unter seinem Spielebogen und kann sich dort schon für einen kleinen Moment selbst beschäftigen. Seinen Kopf hält der Winzling schon recht selbstständig und wenn wir ihn auf den Bauch drehen, beobachtet er alles um sich herum neugierig. Diese Position gefällt ihm allerdings nie lange gut. Auch seine Beine hat der Winzling jetzt bewusst entdeckt und strampelt oft mit ihnen. Bald schafft er es bestimmt, seine Füßchen zu greifen. Der Kleine lächelt jetzt immer, wenn er uns oder die Großeltern sieht - ein Moment, der wirklich viele Schreimomente davor wieder gut macht. Besonders schön war es, als der Winzling in diesem Monat von Oma und Opa bespaßt wurde und dabei laut lachte, dieses Geräusch wiederholte sich zwar erst zweimal, aber wir freuen uns so sehr darauf, es bald noch häufiger zu hören.

 

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