Unsere ersten breifreien Erfahrungen

Wie schon in einem meiner vorherigen Blog-Artikel beschrieben, wollten wir unseren Liebling gerne breifrei an die Beikost heranführen (BLW) . Wir haben die Methode nun seit einigen Wochen erprobt und unsere ersten Erfahrungen gesammelt.

Von Beginn an gaben wir dem Winzling weiches Obst und Gemüse. Pfirsiche, Kürbis und Wassermelone gehören zu seinen Leibgerichten. Sehr begeistert waren wir darüber, wie gezielt der Winzling nach dem Essen greift und es zum Mund führt.
Von Beginn an gaben wir dem Winzling weiches Obst und Gemüse. Pfirsiche, Kürbis und Wassermelone gehören zu seinen Leibgerichten. Sehr begeistert waren wir darüber, wie gezielt der Winzling nach dem Essen greift und es zum Mund führt.
Broccoli ließ sich zwar prima greifen, zählte aber leider nicht zu Winzlings Favoriten und beim Schmecken verzog er direkt das Gesicht.
Broccoli ließ sich zwar prima greifen, zählte aber leider nicht zu Winzlings Favoriten und beim Schmecken verzog er direkt das Gesicht.
Zur breifreien Beikost zählt auch, dass der Winzling sich das Essen selbst greift und ertastet und so die Konsistenz der verschiedenen Lebensmittel erkennt. Dementsprechend sieht es nach dem Essen auf und unter dem Tisch aus.
Zur breifreien Beikost zählt auch, dass der Winzling sich das Essen selbst greift und ertastet und so die Konsistenz der verschiedenen Lebensmittel erkennt. Dementsprechend sieht es nach dem Essen auf und unter dem Tisch aus.

 

Nach unseren ersten Erfahrungen mit BLW (Baby-Led Weaning) sind wir erstmal positiv überrascht, wie einfach die Herangehensweise ist. Der Winzling ist interessiert, hat Spaß am Probieren und ich bin mir sicher, dass seine Feinmotorik durch das Greifen und zum Mund führen geschult wird. Essen wir etwas, das nicht für Babys geeignet ist (z.B. Pizza), bekommt der Winzling stattdessen etwas weiches Obst, sodass ich nicht zusätzlich kochen muss. Besonders gefällt uns an der Methode, dass wir alle gemeinsam essen können. Der Winzling sitzt beim Essen zwar noch auf unserem Schoß, aber keiner von uns muss ihn füttern. Wenn wir ihn dann in seinen Stuhl setzen, können wir alle gemeinsam essen.

Wie schon in meinem letzten Artikel über die Beikost vermutet, werden wir demnächst aber doch mal Brei ausprobieren. Dies liegt aber nicht daran, dass wir mit der breifreien Kost nicht zufrieden sind, sondern eher an meiner Ungeduld. Beim BLW ist es nämlich üblich, dass es sich zunächst eher um ein Ertasten, Erschmecken und Probieren der Lebensmittel handelt, als um wirkliches Essen und ich das Gefühl habe, dass es beim Winzling sehr lange dauern wird, bis eine breifreie Mahlzeit eine Milchmahlzeit ersetzt.

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