Sechs gemeinsame Monate

In meinem Leben gab es ja schon oft Zeiten, die ich im Nachhinein als die beste Zeit in meinem Leben bezeichnen würde. Die Monate mit unserem Winzling gerade gehören definitiv auch dazu (mit Ausnahme der Nächte natürlich ;o)). Und das Gute ist: Mir ist bewusst, dass ich jeden Moment genießen sollte und das versuche ich auch: Wir unternehmen wunderschöne Dinge, sind täglich unterwegs und für meine Verabredungen zum Frühstück könnte ich eine eigene Sekräterin gebrauchen.

Dazu kommen die vielen Fortschritte des Winzlings, die so zahlreich sind, dass ich es gar nicht schaffe, sie zu verarbeiten, bevor schon wieder das nächste Wunder passiert.

Der Winzling hat seinen ersten Zahn bekommen, was ihm allerdings große Probleme und uns damit verbunden große Sorgen bereitet hat (NIE hätte ich gedacht, dass so ein Zahn so viele Nebenwirkungen mit sich bringen kann). Außerdem bekam unser Liebling zum ersten Mal feste Nahrung, zunächst in Form von BLW, worüber ich bereits hier berichtete, dann aber auch in Form von Brei. Inzwischen sind wir bei einer Mischung aus Brei und BLW angelangt un bisher hat der Winzling - wie die Mami - große Freude am Essen und mag besonders gern Kürbis, Wassermelone, Pfirsich und Brötchen.

 

Unsere Highlights

Da dieser September unglaublich warm war und es erst jetzt so richtig Sommer wurde, verbrachten wir viel Zeit draußen. Wir waren wieder viel mit dem Fahrrad unterwegs, genossen das schöne Wetter an Seen oder beim Picknicken im Park. Wunderbar, dass wir am Morgen die sonst so vollen Plätze fast für uns allein haben. Von uns aus könnte es noch eeeewig so weiter gehen.

 

Das kann der Winzling jetzt

In diesem Monat schaffte es der Winzling, sich zu drehen (auf das Adjektiv endlich verzichte ich dabei bewusst, da wir uns ja nicht unter Druck setzen und mit anderen Babys vergleichen wollen). Zunächst drehte er sich sehr selten und wir befürchteten schon, dass er es wieder verlernt hätte, doch inzwischen rollt er sofort auf den Bauch, wenn er auf dem Boden oder dem Laufstall liegt. Er schafft es jetzt auch, sich allein an unseren Händen hochzuziehen, sich hinzusetzen und mit Hilfe zu stehen. Diese neuen Positionen liebt unser Kleiner, da er so einen besseren Überblick über die Dinge um sich herum hat und es wird sicherlich nicht mehr lange dauern, bis wir unseren Kinderwagen zum Buggy umbauen werden.

Außerdem erkennt er bekannte Personen immer besser und freut sich jedesmal ganz deutlich (lacht, wackelt mit den Beinen), wenn er Mama, Papa, seine Großeltern oder Cousins und Cousinen erblickt.

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