Sieben gemeinsame Monate

Inzwischen hat sich unser Winzling an das Babydasein gewöhnt und fühlt sich - wenn er seinen Schlafrhythmus einhalten kann - sehr wohl in seiner Rolle. Auch wir wissen so langsam eher was es bedeutet, Eltern zu sein und sogar unsere Wohnung hat sich  an unseren Kleinen gewöhnt und verwandelt sich langsam in ein riesiges Spieleparadies.

Unsere Wochen sind inzwischen sehr voll mit Babyaktivitäten und Treffen mit Mamis und Freunden. Der Winzling und ich genießen es, morgens unterwegs zu sein und Mittags Zuhause Kraft zu tanken von den leider noch immer sehr anstrengenden Nächten.

Da jetzt erschreckenderweise schon die Hälfte meiner Elternzeit um ist, rückt der Gedanke, wie es danach weiter gehen soll, immer mehr in den Mittelpunkt. Wir haben schon zahlreiche Kindergärten besichtigt, bei denen wir vermutlich sowieso keine Chance haben, vor August aufgenommen zu werden. Mal wieder wird mir bewusst, wie einfach es sich mein kinderloses Ich im Vorfeld vorgestellt hat. Inzwischen würde ich die Elternzeit am liebsten verlängern ;o).

 

Unsere Highlights

Da der Papa in diesem Monat sehr viel unterwegs war, nutzten der Winzling und ich die Zeit, um Freunde in der "Ferne" zu besuchen. Die ritualisierten Schlafenszeiten unseres Lieblings kamen uns dabei sehr zu Gute, um die längeren Strecken mit dem Auto zurückzulegen und ich bin sehr froh, dass wir dadurch wieder mobiler geworden sind.

Den Kinderwagen haben wir in diesem Monat - wie schon vermutet - zum Buggy umgebaut und der Kleine mag es sehr, die Welt während unserer Spaziergänge zu betrachten.

Mitlerweile gehen wir wöchentlich schwimmen und der Kleine und ich genießen es, im Wasser zu plantschen. Teilweise werden wir dabei von der Oma begleitet und ich kann in der Zeit ein paar Bahnen schwimmen - herrlich, dass ich etwas, was vorher selbstverständlich war auf einmal so genießen kann (mehr dazu im Blogartikel enjoy the little things).


Das kann der Winzling jetzt

Unser Liebling wird immer aufmerksamer, er will überall dabei sein und alles sehen, was um ihn herum passiert. Am liebsten sitzt oder steht er jetzt mit Hilfe, da er in dieser Position einen guten Überblick über die Dinge hat, die um ihn herum passieren. Wenn er auf dem Boden liegt, versucht er mit allen Mitteln vorwärts zu kommen, leider schafft er dies bisher noch nicht, was ihn schnell unzufrieden werden lässt.

Gerne sitzt er mit uns am Esstisch, isst mittags und abends seinen Brei, zwischendurch aber auch immer wieder Fingerfood (gedünstetes Gemüse, Obst, Gurke, Brot).

Wenn der Kleine abends auf dem Wickeltisch liegt und wir besprechen, wie der Tag war, probiert er alle Laute aus, die er schon kennt und kann inzwischen eine Menge.

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