Erste Schritte

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Endlich wieder Kinderkram

Gibts jetzt wieder öfter - Trampolin springen
Gibts jetzt wieder öfter - Trampolin springen

Es gibt ja so viele spaßige Dinge, bei denen man sich als kinderloser Erwachsener etwas fehl am Platz vorkommt: Kinderkarusselfahren zum Beispiel, das Kinderprogramm im Theater anschauen oder im Babybecken planschen.

Wie unfair fand ich es vor ein paar Jahren im Streichelzoo, als mir gesagt wurde, dass ich zu schwer zum Ponyreiten sei (dabei war ich damals wirklich noch ein paar Kilos leichter). Auch bei der Ferienbespaßung im Schwimmbad durfte ich selbst kein Kanu fahren, weil das angeblich nur für Kinder sei. Wurden in der Stadt Luftballons oder Süßigkeiten für irgendwelche Werbeaktionen verteilt, ging ich immer leer aus und bekam nur die langweiligen Flyer.

 

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Enjoy the little things

Vielleicht hatte ich schon das ein oder andere mal erwähnt, dass sich mein Leben total verändert hat, seit der Winzling auf der Welt ist (z.B. hier, hier oder hier). Inzwischen würde ich mein kinderloses Vergangenheits-Ich für manche Vorstellungen am liebsten ohrfeigen: Etwa, dass man ein Baby einfach ins Bett legt, wenn es müde ist und es dann schläft oder dass Babys vielleicht zu Beginn nachts aufwachen, dann aber schnell durchschlafen.

Die vielen bewussten und unbewussten, wunderbaren aber auch manchmal nervigen Veränderungen in meinem Leben haben inzwischen allerdings einen unvorhersehbaren Nebeneffekt bekommen: Viele Dinge im Leben, die vorher für mich selbstverständlich waren, genieße ich jetzt viel mehr. Was für mein kinderloses Ich an der tagesordnung lag, ist jetzt zu etwas Besonderem geworden und löst teilweise regelrechte Glücksgefühle bei mir aus:

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Ein halbes Jahr Mama Dasein

Ein unglaubliches halbes Jahr bin ich nun schon Mami. Ein halbes Jahr, dass mich (in den ersten Monaten) zwar viele Nerven und auch Tränen gekostet hat, dass mich aber auch unbeschreiblich viel Liebe hat spüren und geben lassen.

Mein Leben hat sich tatsächlich total verändert und damit meine ich nicht nur, dass ich in einer neuen (alten) Stadt und einer neuen Wohnung wohne und in Elternzeit bin. Auch mein Tagesablauf, meine Gewohnheiten, Hobbys und meine sozialen Kontakte sind nicht mehr so, wie sie vor der Geburt des Winzlings waren.

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Vorsicht - wir sind jetzt Vorbilder

"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm", dieses oft gehörte Sprichwort bringt auf den Punkt, wie sehr das Verhalten der Eltern ihre Kinder prägt. Und natürlich erlernen die Kinder nicht nur Fähigkeiten wie Sprechen oder Laufen durch Nachahmen. Auch ihr Sozialverhalten, ihre Medienkompetenz oder ihr gesamtes Wesen ist durch das Verhalten der Eltern geprägt. Die Eltern sind ihre Helden (zumindest eine Zeit lang) und die Kinder wollen sich wie sie verhalten. Zur Zeit beginnt der Winzling unser Verhalten immer genauer zu beobachten und beginnt schon damit, einige Dinge nachzuahmen. Höchste Zeit, um sich über unser Verhalten Gedanken zu machen.

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Vorsätze und Realität

Vor der Geburt des Winzlings machte ich mir nicht viele, aber einige Gedanken über mein Leben mit Baby. Im Nachhinein mag ich es gar nicht zugeben, aber ich konnte einfach nicht verstehen, wie manche Eltern bestimmte Dinge bei ihren Kindern zulassen konnten. Das wollte ich auf jeden Fall besser machen . Die Realität holte mich allerdings, wie so oft, schnell ein und ich warf meine guten Vorsätze über Bord. Alles, was ich in den ersten drei Monaten wollte war, dass mein Baby zufrieden war, nicht schrie und ich die Zeit mit ihm genießen konnte. Wie, das wurde mir ziemlich schnell egal.

 

Hier also eine Liste meiner guten Vorsätze und dem, was daraus geworden ist:

 

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Feuchttücher statt High Heels - der erste Familienurlaub

Dass sich das Leben mit Kind total verändert, war mir ja schon klar. Aber dass so ein kleines Wunder eine so große Auswirkung auf unser Leben hat, wurde mir erst nach der Geburt klar und beim Packen der Urlaubssachen wieder besonders deutlich:

Da es für unseren Kleinen noch sehr schwer ist, sich an die Welt, die Menschen und alles was Neu ist zu gewöhnen, wagten wir noch keine Weltreise und beschränkten uns auf eine Woche Urlaub an der Ostsee. Der Winzling war zu diesem Zeitpunkt 12 Wochen alt.

Beim Kofferpacken musste ich diesmal umdenken und mir wurde wieder deutlich, wie sehr sich mein Leben verändert hatte. Machte ich mir früher Gedanken, welches Outfit ich im Urlaub für welche Gelegenheit brauchte (Strand, Sport, Party), so reichten mir jetzt ein paar Freizeitoutfits (meist bestehend aus Jeans oder Jeansrock und Top - wird quasi nie dreckig, muss nicht gebügelt werden und passt zu fast allem was man mit Baby so unternimmt). Dafür wurden Taschen, Koffer und das Auto jetzt mit der gesamten Babyausstattung des Winzlings vollgepackt. Letzendlich nahm Babys Reiseausrüstung weit mehr Platz ein, als Mamas und Papas Sachen zusammen.

Hier eine Auswahl der Urlaubsuttensilien früher und heute:

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Gratis Ratschläge zur Kindererziehung

Schon kurze Zeit nach der Geburt erkannte ich ein bis dahin unbekanntes Phänomen. Nahezu mein gesamtes Umfeld begann, sich in meinen Umgang mit dem Winzling einzumischen und ihr Wissen über Babys als das ultimativ Richtige und einzig Wahre darzustellen. Dabei kann ich es ja noch durchaus verstehen, wenn meine Familie und Freunde, Hebammen oder  Ärzte  etwas dazu beizutragen haben. Aber dabei bleibt es ja nicht. Selbst bis zu diesem Zeitpunkt fast unbekannte Menschen geben ihre guten Ratschläge über meinen Umgang mit dem Winzling ab. So wissen Nachbarn, mit denen ich bis dahin kaum gesprochen hab, auf einmal schlaue Dinge wie : „Das Kind im Tragetuch tragen ist gar nicht gut, ich hab da mal `ne Reportage gesehen.", als würde ich darauf reagieren: „Oh ja, sie haben eine Reportage gesehen, vielen Dank für den tollen Tipp, ich werde das Tragetuch sofort verbannen," (wo es doch wirklich unsere einzige Möglichkeit ist, mit dem Kleinen das Haus zu verlassen). Auch der Mensch von der Telekom weiß, dass es nicht hilfreich ist, wenn das Kind nur bei Stille schläft oder einen Schnuller benutzt. Wenn ich im Supermarkt nervös, mit hoch rotem Kopf und schweißgebadet versuche, mein schreiendes Baby zu beruhigen, mutmaßen die Omis um mich herum schon: „Ja, bekommt es vielleicht zu wenig zu essen, Sie müssen dem Kleinen doch was zu essen geben!"  Die einen meinen, dass ich das Kind - wenn es schreit - auf gar keinen Fall aus dem Kinderwagen nehmen darf, sonst könnte es sich schließlich daran gewöhnen, seinen Willen durchzusetzen, während die anderen sich wundern, warum das Kind im Kinderwagen schreit, ohne dass ich es herausnehme. Gerade zur Anfangszeit meines Mutterdaseins brachte mich dies an den Rand des Wahnsinns, so verfolgte ich täglich neue Ratschläge, schmiss meine bis dahin gewonnenen Erkenntnisse als Mutter über Bord oder hatte Zweifel an dem, was ich bis dahin als gut erachtete. Die Ratschläge halfen also weder dem Winzling, noch mir. Mit der Zeit entwickelte ich eine regelrechte Antipathie gegen Satzanfänge wie

 

·         Also, ich würde ja…

 

·         Versucht doch mal…

 

·         Mit meinen Kindern war es am besten, wenn…

 

Hörte ich einen dieser Sätze schaltete ich quasi direkt auf Durchzug und überhörte dadurch vermutlich den einen oder anderen hilfreichen Tipp, den ich anschließend wohl selbst mühsam in diversen Internetforen zusammensuchte und so herausfand, dass an vielen der „alten“ Weisheiten und Sprichwörtern doch was dran ist.

 

Es dauerte eine Weile bis ich lernte, mit den Ratschlägen umzugehen, sie für mich in die Kategorien „wertvoll und nützlich“ oder „Schwachsinn und unnütz“ zu filtern. So schaffe ich es inzwischen beim zehnten: „Du musst das Baby auch mal schreien lassen“, mir meinen Teil zu denken, einfach zu nicken und „aha“ zu murmeln, während meine Familie und Freunde inzwischen wissen, dass sie mich mal selbst meine Erfahrungen machen lassen sollen und ihre Ratschläge nur auf Nachfrage Preis geben.

 

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